ETTER Fruchtbrände

ETTER – unser Feuer brennt seit über 150 Jahren

Bei wenigen Unternehmen ist Qualität so eng mit dem Namen verbunden wie bei Etter. Seit Gründung des Familien-Unternehmens im Jahre 1870 beherrscht dieser Anspruch das gesamte Tun und Wirken. Erst wenn alle Ansprüche erfüllt und alle Qualitätskontrollen in der hauseigenen Manufaktur durchlaufen sind, erhält das Produkt sein Gütesiegel. Schlicht und einfach einen Namen: Etter.

Dank Ihnen folgen wir unserer Berufung bereits in vierter Generation mit Herzblut und Engagement. Mit grossem Stolz blicken wir als unabhängiges Familien-Unternehmen glücklich auf über 150 Jahre gelebte Tradition zurück. Der Familienname ETTER steht für Qualität – heute und in Zukunft.

Der Rundgang durch die Manufaktur der Firma Etter beginnt mit einem Fauxpas. Wieviel Schnaps pro Jahr gebrannt wird, will die neugierige Besucherin wissen und konstatiert den irritierten Gesichtsausdruck des Seniorchefs. «Bitte nicht Schnaps, sondern Fruchtbrand», sagt Hans Etter und setzt zu einer Erklärung an: «Schnaps kommt von schnappen und meint hinunterkippen. Damit hat aber ein Fruchtbrand nichts zu tun. Zum Genießen des hochwertigen Wassers nimmt man sich Zeit und Muße.» Es spricht der Connaisseur, der die Geschicke des international bekannten und unabhängigen Familienunternehmens bereits an die vierte Generation weitergegeben hat aber noch immer mit Feuer und Flamme dabei ist.

 

Mit Stolz darf auf die Familientradition verwiesen werden, in der die Erfolgsgeschichte der Firma Etter begründet liegt. Bereits im 13. Jahrhundert waren die Vorfahren im Kanton Zug ansässig. Auf dem «Berglihof» in der Gemeinde Menzingen, dem Stammsitz der Familie, kreierte Ur-Urgrossvater und Bauer Johann Baptist Etter (1800-1872) formidables «Chriesiwasser», betrieb das Brennen seit 1823 als Nebenerwerb und legte alsbald den Grundstein für die später so bekannten Etter Fruchtbrände. Schon damals galt Kirsch als Wundermittel und linderte die Schmerzen entzündeter Kuheuter genauso wie den Kummer unglücklich Verliebter. Im Jahre 1870 machte Johanns Sohn Paul (1846-1938) zusammen mit seiner Frau Rosa (1856-1942) das Chriesiwasser zu seinem Haupterwerb und gründete die gleichnamige Firma mit Sitz in Zug. Nach 12 Auslandstätigkeit kam Johann Etter (1889-1978) im Jahre 1922 zurück nach Zug und trat in das väterliche Geschäft ein, das er in der Folge mit Bruder Josef (1891-1962) führte und ausbaute. In jene fruchtbare und emsige Aufbautätigkeit fiel 1926 der großzügige Neubau der Kirschfabrik am damaligen Stadtrand von Zug. 1974 übergab der alleinige Inhaber Johann Etter die Leitung der Geschäfte an seinen Sohn Hans Etter (1949) weiter. 2012 erfolgte die Stabsübergabe an die vierte Generation mit Eveline und Gabriel Galliker-Etter. Heute werden in technisch modernen und ISO-zertifizierten Anlagen verschiedene Fruchtsorten zu gebranntem Wasser verarbeitet. Serviert zum Apéro, als Krönung eines feinen Essens oder als „Gute-Nacht-Geschichtli“, verzaubern sie Nase und Gaumen von Geniessern aus aller Welt: ETTER – la fine eau-de-vie.

Natur pur – so simpel lautet das Rezept für Etter Kirsch und alle weiteren qualitativ hochstehenden Fruchtbrände aus dem Hause. Alle Früchte stammen aus der Schweiz. «Ursprungskompetenz Schweiz» nennt das die Firma. «Wir legen zudem großen Wert auf den Standort Zug. Schliesslich hat unser Haus den Begriff Zuger Kirsch stark mitgeprägt.» Auch sonst unterstützt Etter die Schweizer Landwirtschaft mit einer Philosophie, die einem Bekenntnis zur Heimat gleichkommt und die Verbundenheit mit ihr ausdrückt: Das gesamte Obst – ob Kirschen, Birnen, Äpfel, Pflaumen, Mirabellen, Himbeere oder Quitte – stammt gut bezahlt von Schweizer Bauern. Und dies ist in einer mittlerweile stark globalisierten Welt keineswegs mehr selbstverständlich.

Für alle Produkte gilt: Nur die besten, das heißt die vollreifen, aromatischen und unbeschädigten Früchte schaffen nach einer arbeitsintensiven Ernte den Weg in die Destillerie. Dem Brennmeister persönlich obliegt es dann, während der Destillation Vor- und Nachlauf vom Mittellauf zu trennen, denn nur letzterer erfüllt punkto Reinheit, Bouquet und Geschmacksintensität die Kriterien für einen tadellosen Fruchtbrand. Unter Beifügung von frischem Zugerberg-Quellwasser wird schließlich der richtige Alkoholgehalt erreicht. Je nach Produkt liegt dieser zwischen 40 und 44 Prozent.

Um eine 70‑cl‑Flasche Kirsch herzustellen, benötigt es je nach Ernte und Zuckergehalt 7 bis 9 Kilogramm vollreife Kirschen. Über 700 Kirschensorten wachsen auf Schweizer Boden, davon 200 in der Region Zug-Zugersee. Doch Vielfalt bedeutet nicht automatisch Masse. Im Gegenteil: Die Quantität ist jedes Jahr großen Schwankungen unterworfen. In manchen Jahren fällt die Ernte mager und in anderen Jahren groß aus. In guten Jahren brennt die Firma etwas mehr als üblich – auf Vorrat sozusagen.

Die unglaubliche Geschmacksvielfalt ist es, welche die Familie Etter am Kirsch speziell fasziniert. Und weil sie auch andere Feinschmecker auf diese Entdeckungsreise mitnehmen will, seien Sie herzlich willkommen bei den Degustationen am Firmensitz. Interessierte werden in das Reich des Kirschs eingeführt und erfahren reizvolle Details, etwa dass der leichte Mandelgeschmack im Kirsch vom Stein herrührt oder dass ein reifer Brand in der Kehle harmonischer wirkt als ein junger. «Mein Wunsch ist», so Hans Etter, der den Kirsch schon mit der Muttermilch aufgenommen hat, «dass der faszinierenden Geschmacksvielfalt wegen dem Kirsch die gleiche Aufmerksamkeit zuteil wird wie zum Beispiel dem Single Malt Whisky und dass der Geniesser auch eine Auswahl an verschiedenen Kirsch zu Hause hat.

» Nebst der herausragenden Qualität des Edelbrandes ist das wunderschöne Design der Original Etter-Flasche ein Grund, warum so viele zu Etter greifen. Das Logo hat man in den vergangenen Jahrzehnten nur minimal an den Zeitgeist angepasst. Die Etter-Flasche, so Hans Etter, müsse von weitem erkennbar sein und sofort ins Auge stechen. Was allerdings nicht heißt, dass bei Etter stets alles beim Alten bleibt. Tradition und Kontinuität im Paarlauf mit Innovation lautet vielmehr das Motto. So brachte Etter 1982 als erster Brenner in Europa eine mundgeblasene, ausnehmend dekorative Glasfrucht-Karaffe auf den Markt. Ein Marketingstreich erster Güte, wie sich später zeigte, welcher die Verkaufszahlen nach oben schnellen liess und der Firma international zum Durchbruch verhalf.

Und wie sieht die Firma Etter ihre Produkte in Zukunft? «Die Leute konsumieren weniger, dafür Besseres». Aber genau das ist die Chance. Von Zuversicht und Tatendrang, neuen Ideen und frischem Wind ist der Weg in die Zukunft geprägt, zumal 2020 das 150-Jahr-Jubiläum gefeiert wurde. Ur-Urgrossvater Johann Baptist Etter selig hätte dies kaum zu träumen gewagt, als er 1823 sein ganz persönliches Chriesiwasser brannte, um seinen Liebeskummer zu lindern und aufs Leben anzustoßen!

Seit Generationen steht ETTER für hochwertige Destillate und echte Leidenschaft für das «Eau-de-vie», das «Lebenswasser». Was einst die Berufung der Familie Etter war, wird heute in vierter Generation weitergeführt – und hat ETTER zu einer der traditionsreichsten und zugleich innovativsten Spezialitätenbrennereien Europas gemacht.

Erfahrene Mitarbeitende und verlässliche Partner tragen das Streben nach Qualität und Perfektion mit. Dank eines zertifizierten Qualitätsmanagements durchläuft jedes Produkt umfassende Kontrollen in der eigenen Manufaktur, bevor es das ETTER-Gütesiegel erhält. Qualität, die man schmeckt – Vertrauen, das man spürt.

Die Vielfalt der Produkte zeigt die Leidenschaft von ETTER: fruchtige Liqueure der New Generation, saisonale Spezialitäten wie der Weihnachtspflümli-Liqueur, der edle Etter Zuger Kirsch oder der charakterstarke JOHNETT Swiss Single Malt Whisky.

Früchte sind ein Geschenk der Natur, und die Fruchtbrände von ETTER sind Ausdruck gelebter Tradition. Mit viel Sorgfalt und Liebe zum Detail sorgt die Familie Etter dafür, dass jeder Genussmoment besonders bleibt.

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